Montag, 8. September 2008
Step up (2006) - Step up 2 the streets
Step up (2006)

Tyler Gage (Channing Tatum) ist ein junger Draufgänger aus Baltimores übleren Gegenden, der nach einem Zusammenstoß mit dem Gesetz zu 200 Stunden Sozialarbeit verurteilt wird. Diese muss er ausgerechnet an der renommierten Ballett-Schule auf der anderen Seite der Stadt abarbeiten. Zuerst will er mit den Studenten nichts zu tun haben, doch dann trifft er die faszinierende Nora Clark (Jenna Dewan). Als der Star der Schule für ihre nächste wichtige Aufführung verzweifelt nach einem neuen Tanzpartner sucht, findet sie ausgerechnet in Tyler einen adäquaten Ersatz. Und trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft kommen sich Tyler und Nora mit jedem Tanzschritt, jeder Drehung, jedem Takt der Musik ein bisschen näher. Bald wird Tyler nicht nur Nora, sondern auch sich selbst beweisen müssen, dass mehr in ihm steckt, als er sich jemals hat träumen lassen.

"Step up" ist Channing Tatum als rebellischer James-Dean-Verschnitt, wilde Tanzeinlagen in knalligen Farbinszenierungen und eine dünne Story mit allerlei (Familien) Dramen und Konfliktchen, die in besten Momenten an Alan Parkers "Fame" erinnerten, in schlechten aber gerade einmal die einzelnen Szenen zusammenhalten. Trotzdem macht "Step up" einfach Spaß!
Bewertung: 8/10




Step up 2 the Streets

Das aufsässige Straßengirl Andie findet sich als Besserungsmaßnahme auf der Kunstschule von Maryland wieder, nachdem sie zuvor mit einer illegalen Tanzgruppe für Trouble sorgte. Doch die kesse Revoluzzerin nutzt ihren Aufenthalt an der Elite-Uni nur, um Gleichgesinnte für den anstehende Undergroundwettkampf "The Streets" zu gewinnen. Schon bald hat Andie eine schlagkräftige Truppe an Bewegungswundern zusammen, darunter auch Chase, der nicht nur an den tänzerischen Qualitäten seiner Mitstreiterin Interesse findet.

In "Step up 2 the Streets" hat man die Handlung noch weiter auf ein Mindestmass reduziert und gar nicht erst den Versuch gestartet, den einzelnen Rollen Konturen durch zwischenmenschliche Konflikte oder einen persönlichen Background zu geben. Briana Evigan in ihrer Leading Role als Pseudo Rebellin bleibt noch deutlich blasser als es das Drehbuch schon befürchten lässt. Außerdem hat man anscheinend den Weichzeichner über die Bilder gelegt, was den Film dunkler, dreckiger und farbloser aussehen lässt. Die finale "Bounce" Tanzszene im Regen erfüllt jedoch ihren Zweck (wie auch der erstklassige Soundtrack insgesamt) und vertröstet ein klein wenig über die inhaltslose Verarsche des Zuschauers. Kein Vergleich zum Vorgänger!
Bewertung: 2,5/10


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