Montag, 26. Mai 2008
Das Beste kommt zum Schluss
Der reiche und arrogante Großunternehmer Edward Cole (Jack Nicholson) sowie der bedachte Automechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) teilen sich nicht nur ein gemeinsames Krankenhauszimmer, sondern auch die erschütternde Diagnose, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt sind und nur noch wenige Monate zu leben haben. Nach anfänglicher Skepsis voreinander freunden sich die beiden gegensätzlichen Patienten an und entschließen sich rasch, sich nicht einfach mit ihrem Schicksal abzugeben. So erstellen sie eine Liste mit Dingen, die sie sich vor ihrem Ableben noch gerne erfüllen würden (die "Löffel-Liste", bevor man selbigen abgeben muss). Dank Coles Vermögen und mit Hilfe seines Assistenten Thomas (Sean Hayes, „Will & Grace“) machen sich beide trotz Widerstand von Chambers Ehefrau Virginia (Beverly Todd) auf eine Reise in fremde Länder, erleben halsbrecherische Aktionen und lernen darüber hinaus auch in menschlicher Hinsicht voneinander, und dass man in bestimmten Dingen zur Einsicht kommen und wichtige Entscheidungen treffen muss, bevor man die Bühne des Lebens verlässt.
Quelle: www.filmstarts.de

Morgan Freeman ist ein großartiger Schauspieler, auch weil es ihm immer wieder gelingt, für einen anderen Star ins zweite Glied zu rücken, ohne sich ausspielen zu lassen. In diesem Fall ist dieser Star der charismatische Jack Nicholson, dem natürlich auch in diesem Film die ganz großen Gesten gehören.
Das perfekte Zusammenspiel der beiden gegensätzlichen Darsteller macht den Reiz aus in dieser Tragikkomödie um die Endlichkeit und die "wahre Freude" des Lebens. Ansonsten bietet Regisseur Rob Reiner (u.a. "Harry & Sally" - "Stand by me" - "Eine Frage der Ehre") die zu erwartenden Lebensweisheiten, dramatischen Wendungen und viel Pathos am Ende. Das ist routiniert gut und weiß in jeder Szene perfekt zu unterhalten, große Überraschungen erwartet man jedoch bei diesem Road Movie vergebens.
Bewertung: 7/10


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