Freitag, 26. September 2008
Mäusejagd (1997)
Die vom Pech verfolgten Smuntz-Brüder halten nicht viel von der alten Villa, die sie erben...bis sie herausfinden, daß ihr baufälliges Anwesen Millionen wert ist. Doch bevor sie abkassieren können, müssen sie das Haus von seinem einzigen, störrischen Bewohner befreien: einer winzigen und hartnäckigen Maus...

Selten war ein Hausabriss so effektiv wie in "Mäusejagd" (nur Tom Hanks war bei seinem Neubau im "Geschenkt ist noch zu teuer" ähnlich gründlich). Die Brüder des Dramas, glänzend dargestellt von Nathan Lane und Lee Evans, erinnern dabei in ihren besten Momenten an die komische Wechselwirkung zwischen Oliver Hardy und Stan Laurel, die Jagd auf die arme Maus scheint in seiner Comichaftigkeit wie die lebendig gewordene Schlacht zwischen Tom und Jerry.
Trotz aller Slapstick wirkt der gesamte Film allerdings etwas unausgegoren. Das liegt weniger an seinen Darstellern oder der süssen Maus, sondern einfach an den Motivationen. Keine der Personen (oder Mäuse) taugt in seinen teils bösen Handlungen als Sympathieträger. Bei "Tom & Jerry" aber auch bei "Kevin - Allein zu Hause" waren es die Bösen, die auf die Nase bekommen haben. Hier sind es immer die beiden Brüder, die damit als Identifikationsfiguren nicht funktionieren. Insofern zieht das Spektakel ziemlich emotionslos am Zuschauer vorbei. Spaß macht es allerdings trotzdem!
Bewertung: 6/10 (Moviepilot Prognose 6,5)


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